Samstag, 29.02.2020, ab 11:00 in der B-Side, Am Mittelhafen 42 in Münster

Liebe Stadtmacher*innen,

wir laden euch herzlich zu unserem MACHT X STADT Workshop in die B-Side ein. Der richtet sich an alle Aktiven soziokultureller Zentren, zivilgesellschaftlichen Stadtmacher*innen, Netzwerke und Initiativen aus den Bereichen Recht-Auf-Stadt, Transition Town, Wir-Urbanismus und partizipativer und nachhaltiger Stadtentwicklung. Wir haben für die Veranstaltung drei Schwerpunkte ausgewählt, um sie gemeinsam mit euch und Expert*innen aus der Szene individuell zu ergründen:

#1: RÄUME BEKOMMEN

„Wie komme ich an Räume? Und von wem? Wer bin ich und wie viele? Wer muss ich dafür (nach Außen) sein? Was darf ich wo? Wie? Wofür holt man sich eine Genehmigung und was macht man auf gut Glück? Wie gelingt die Kommunikation mit Behörden?“

Präsentation von Michael Ziehl (Gängeviertel, urban upcycling), Hamburg
Expert*innengespräch mit Jan Kampshoff (modulorbeat), Münster

#2: AKTIONEN

„Wie generiere ich Aufmerksamkeit für mein Anliegen? Was darf man im öffentlichen / privaten Raum? Und Demos? Wie kommunizieren wir nach Außen? Welche Aktionsformen sind erfolgreich? Welche Rechte habe ich als Bürger*in?“

Präsentation von Margrit Miebach (artrmx e.V. , CityLeaks Urban Art Festival), Köln
Expert*innengespräch mit Rebecca Sirsch, Susan Kowalski, Rainer Midlaszewski (Recht auf Stadt Bochum), Bochum

#3: KOMPLIZENSCHAFT

„Wie mobilisieren wir neue Unterstützer*innen und weiterer Aktive für unsere Anliegen? Reach-in oder reach-out: Viele in die eigene Gruppe rein holen oder als kleine Gruppe mit vielen anderen arbeiten? Welche verwandten Projekte gibt es? Wie tauschen wir uns aus? Wie vernetzen wir uns? Wie können wir voneinander lernen“

Präsentation von Anna Brückmann (Urban Equipe, Spedition Stadtmachen), Zürich
Expert*innengespräch mit Aktiven der B-Side, Münster.

Es wird konkret Bezug genommen auf die Fragen, Probleme und Hindernisse, vor denen viele Initiativen gerade stehen. Deswegen werden alle Teilnehmenden dazu aufgefordert, bei der Anmeldung genau das „Top-Problem“ anzugeben, das ihre Initiative aktuell zu lösen hat, wo Beratung und Tipps benötigt werden. Gleichzeitig werden von den Teilnehmenden auch die „Top-Tipps“ gesammelt, die sie an andere Initiativen weitergeben wollen.