Buchvorstellung die Wohnkise - Sebastian Kurtenbach und Rolf Heinze
Wed 02. Sep 2618:30 - 21:00
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Buchvostellung und Lesung zum Thema Wohnkrise mit Sebastian Kurtenbach

Sebastian Kurtenbach ist Professor für Politikwissenschaft an der FH Münster und Privatdozent an der Ruhr Universität Bochum. Mit "Kinder - Minderheit ohne Schutz" legte er bereits eine äußerst relevante und breit rezipierte Gesellschaftsanalyse vor. Nun zeigt er in "Die Wohnkrise" die Bedeutung von Wohnraumverteilung und -zugänglichkeit für unsere Demokratie auf. Denn Wohnen ist ein Grundrecht – und es geht dabei nicht nur um Quadratmeter, sondern um ein fehlendes oder unpassendes Zuhause, was die individuelle Identitätsfindung erschwert. Wenn der Erwerb von Wohneigentum zur reinen Glückssache und Frage der Herkunft wird, verliert das Versprechen von sozialem Aufstieg seine Glaubwürdigkeit, und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft schwindet.

"Die Wohnkrise - Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht" von Rolf G. Heinze und Sebastian Kurtenbach erscheint am 3. September im Verlag Kiepenheuer und Witsch. Bereits eine Woche darauf stellt Sebastian Kurtenbach die wichtigsten Einblicke in der Volkshochschule vor - warum politische Maßnahmen und steigende Staatsausgaben bisher weitgehend verpuffen, wie die Wohnkrise unsere berufliche Mobilität hemmt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergräbt, und warum wir neue Allianzen jenseits von rein ökonomischer Steuerung brauchen, um das Fundament unseres Zusammenlebens zu retten. Das Gespräch mit dem Autor führt Dr. Mariella Gronenthal.

Ein unverzichtbares Buch für alle, die nicht nur wohnen, sondern die Zukunft unserer Gesellschaft verstehen und aktiv mitgestalten wollen.

Wohnen ist zur Schicksalsfrage geworden. Was als Problem in den Metropolen begann, ist längst überall zur wichtigsten gesellschaftlichen Krise herangewachsen, die alle Schichten betrifft, den wirtschaftlichen Wandel blockiert und die soziale Schere immer weiter öffnet.

Wohnen ist ein Grundrecht – es geht nicht nur um Quadratmeter, sondern um ein fehlendes oder unpassendes Zuhause, was die individuelle Identitätsfindung erschwert. Wenn der Erwerb von Wohneigentum zur reinen Glückssache und Frage der Herkunft wird, verliert das Versprechen von sozialem Aufstieg seine Glaubwürdigkeit, und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft schwindet.

Dieses Buch analysiert:

• Die Ursachen: Warum politische Maßnahmen und steigende Staatsausgaben bisher weitgehend verpuffen.

• Die Folgen: Wie die Wohnkrise unsere berufliche Mobilität hemmt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergräbt.

• Der Ausweg: Warum wir neue Allianzen jenseits von rein ökonomischer Steuerung brauchen, um das Fundament unseres Zusammenlebens zu retten.

Weitere Informationen zu: "Die Wohnkrise - Wie sie Demokratie und Zusammenhalt bedroht" auf der Webseite des KiWi-Verlag


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