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Di. 03. Feb. 2618:00 - 19:30
Vortrag – Workshop

Gruppenraum 1
Umkämpfte Räume - Geographische und aktivistische Perspektiven auf soziale Bewegungen

Wie verändern soziale Bewegungen unseren Alltag? Ob Kämpfe um Wohnraum, das Recht auf Stadt oder kollektive Care-Arbeit, aber auch regressive Kräfte von rechts gestalten gesellschaftliche Räume tagtäglich mit. Besonders spürbar wird dies in Städten, in denen Wohnraum oder öffentlicher Raum knapp und Organisierung möglich ist. In dem Kolloquium des Geographischen Instituts Münster und des studentischen AKs „Kritische Geographie“ widmen wir uns solchen Bewegungen. Aus geographischer Perspektive zeigen unsere Gäst*innen - unter anderem - auf,  welche Strategien Rechte nutzen, um städtischen Raum einzunehmen, wie bestimmte Gruppen marginalisiert, aber dennoch handlungsfähig werden und welche Rolle Bewegungen im (Sozial-)Staat einnehmen. In dialogischen Formaten diskutieren Wissenschaftler*innen und lokale aktivistische Initiativen über ihre jeweiligen Erfahrungen und die Frage, welche Rolle Wissenschaft eigentlich in sozialen Bewegungen einnehmen kann, sollte oder müsste.

Veranstaltet von:
AG Kritische Stadt- und Gesundheitsgeographie / Institut für Geographie / Universität Münster